Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) stellte heut ein neues System vor, das es Anbietern von Online-Spielen ermöglicht ihre Inhalte kennzeichnen zu können.
Das USK-Selbstklassifizierungssystem folgt den Regelungen im neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV), der mit Inkrafttreten Anfang 2011 Kennzeichen auch im Online-Bereich möglich macht"
so Felix Falk, Geschäftsführer der USK.
Allerdings wird dieses Verfahren keine Auswirkung auf unsere geliebten Datenträger haben, da hier nachwievor der Jugendschutz die Hosen anhat.
"Hier geht es um die rein freiwillige Kennzeichnung, für die der Anbieter selbst verantwortlich bleibt und bei der wir ihn mit einem qualitativen, transparenten und gut nutzbaren System unterstützen."
fügte Herr Falk hinzu.
Die USK wird für dieses System die Erfahrungen des europäischen PEGI-Systems verwenden. Dennoch wird man aufgrund der
spezifischen Jugendschutzkriterien in Deutschland ein komplett neues System entwicklen, welches mit dem deutschen Jugendschutz harmoniert.