Ich will jetzt keine spezielle Frima oder keinen speziellen App-Anbieter ansprechen, aber es scheint so, dass Zusatzinhalte, die kostenlos angeboten werden, die Spiele-Industrie abwerten und auch die potenziellen Erwartungen an diese Inhalte senkt. Ich habe viele Entwickler sagen hören "Weißt du was? Diese Leute haben vällig Recht." Wir müssen unsere Inhalte einfach auf einer angemessenen Stufe halten. Andererseits riskieren wir als Industrie Zeit, Geld und Energie um Inhalte zu entwickeln, die für die Spieler sowieso keinen Wert haben. Das wichtigste ist, dass wir genau diesen Wert steigern, und ihn dort beibehalten. Als eine Industrie, die Zusatzinhalte entwickelt, ist es in unserem Interesse, den Wert jener aufrechtzuerhalten und ihn nicht über die Zeit in's Bodenlose fallen zu lassen.
Reggie verriet außerdem, wo denn das Nintendo Qualitätssiegel hin ist:
Nintendo kann in keinster Weise beim Limitieren unserer Inhalte irgendeine Rolle spielen.
Komisch, wieso ging es denn früher? Entweder will sich Nintendo vom Auftretenen von Fehlern entfernen, oder jenes eben vermeiden.
Und jetzt noch ein Statement, warum denn Photo Dojo (ein DSiWare-Titel) kostenlos angeboten wurde:
Wir waren überzeugt, dass die Spieler, wenn sie Photo Dojo spielten, darüber sprachen und ihre Erfahrung mit dem Spiel mit anderen Teilen. So konnten wir erreichen, dass das Spiel etwas wird, was jeder haben wollte. Und der Erfolg gab uns Recht. Nachdem wir aufhörten, es kostenlos anzubieten, haben wir mehr Einheiten verkauft, als wir anfangs kostenlos anboten. Strategisch gesehen also, entschied es, welches der beste Weg ist Spieler zu begeistern und den Wert dieses Spieles über die Zeit aufrecht zu erhalten.
Hm, bin das nur ich, oder widerspricht das in gewissem Maße seinem ersten Statement?
Wie seht ihr das? Hat der gute Reggie Recht?
Quelle