Folgende Aussagen stammen von Nintendo of Japan-Präsident
Satoru Iwata.
Zuerst möchte ich etwas zur Lieferkette sagen. Den größten Teil der Produktion haben wir in's Ausland verlegt. Einige Produktionen laufen dennoch in Japan, jedoch weit weg von den betroffenden Zonen, sodass keine unserer Produktionsstandorte schwerwiegend beeinflusst wurde. Heutzutage werden Produkte durch Zusammenführen verschiedener Komponenten und Materialien produziert, es ist also unmöglich, dass man seine Lieferketten nicht beeinflussen kann, bzw. im Griff hat.
Wir haben bereits Maßnahmen ergriffen, sodass unsere Produktionspläne davon unberührt bleiben. Wir setzten unsere Plan mit der Vorraussetzung durch, dass, solange es keine weitere negative Entwicklung in dieser Situation gibt, wird das Erdbeben keine ernsten Auswirkungen auf unsere Produktauslieferungen haben. Der Grund, warum wir eine konservative Sicht für das erste halbe Geschäftsjahr haben, weil wir die momentane Marktstimmung in Japan, die Situation des Launches des Nintendo 3DS und die Software, die wir vorstellen können, sowie die geschätzte Zeit, die für den Wert des 3DS benötigt wird, berücksichtigen müssen, damit der 3DS vertstanden und unter den Kunden verbreitet wird, was beim Nintendo DS damals mehr als ein Jahr beanspruchte. Diese Faktoren veranlassen uns, nicht zu optimistisch für das erste halbe Geschäftsjahr zu sein, aber die Lieferprobleme wirken sich dabei nicht auf unsere Pläne aus.
Um auf Ihre Analyse zurückzukommen, dass die Kooperation mit Third-Party-Entwicklern nicht so lukrativ für die Wii, wie für den DS, ist. Es gibt tatsächlich ein paar Argumente, die den Grund in Bezug auf der "Leistung" des Systems unterlegen, aber der DS hat auch nicht mit seiner "Leistung" andere Geräte dominiert. Wie dem auch sei, der DS bot, was andere Geräte nicht boten, der Wert des Geräts wurde erkannt, und er verkaufte sich gut, was ja das wichtigste ist. Unglücklicherweise gibt es nur ein paar Third-Party-Titel auf der Wii, die in Japan überzeugen konnten. Dies minderte die Motivation der Entwickler-Teams, und das zu einer Zeit, wo diese Teams ihr Augenmerk auf die Konsole mit den besten Möglichkeiten legen sollten, doch dies war nicht der Fall.
Im Gegenteil, in den USA verkauften sich viele Titel sehr gut. Nicht nur "Just Dance", sondern auch für Titel wie "Guitar Hero" und obwohl diese Multiplatform-Spiele sind, haben sie sich auf der Wii am besten verkauft, und in so einer Lage haben die Entwickler nicht ihre komplette Motivation verloren für die Wii zu entwickeln. Trotzdem, die Wii kann in einigen Bereichen überzeugen, in anderen widerrum nicht, bestes Beispiel ist hier wieder mal "Call of Duty". Das Spiel verkaufte sich gut, aber auf anderen Plattformen nunmal besser. Ein Grund, den ich mir dafür vorstellen kann, ist wohl die Grafik-Leistung, und außerdem besitzen Spieler, dich sich für solche Spiele begeistern sowieso eine andere Plattform, was zu diesem Ergebnis geführt hat. Natürlich sind wir dann für den Wii-Nachfolger interessiert, mit solchen Entwicklern zu kooperieren, denn, wie ich immer wieder sage, glaube ich nicht, dass Nintendo seinen Markt nicht allein führen kann. Wir sind zwar dafür verantwortlich, ihn hoch zu bringen, aber Nintendo kann ihn allein dort nunmal nicht halten; unser Ziel ist eine Lage zu schaffen, in der andere Entwickler-Teams gewillt sind, mit Nintendo zu koopierieren. Wie beim Äußern zu Dingen, wie der Leistung, kann ich keine weiteren Pläne nennen. Danke, für Euer Verständnis.
Ich würde es nicht "einbeziehen" von Third-Partys nennen, aber wir hoffen, wir können einen Third-Party-attkraktiven Markt hervorbringen. Das Endergebnis könnte man dann vielleicht als "sie einbeziehen" bezeichnen., aber ich persöhnlich benutze keine Wörte, wie "einbeziehen" oder "isolieren", da ich solche Ausrücke nicht mag.
__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Ich möchte mich an dieser Stelle, für etwaige Inhaltsfehler entschuldigen, denn manche Passagen des englischen Textes konnte ich nicht mit 100%iger Sicherheit inhaltlich korrekt widergeben. Wer sich den englischen
Originaltext mal anschaut, und vllt. Verbesserungsvorschläge zum besseren Verständnis beitragen will, meldet sich bei mir bitte per PN.
Vielen Dank.