Vor einiger Zeit hatte das Unterkomitee für Handel, Industrie und Gewerbe des US-Repräsentantenhauses für Energie und Handel Sony einen Fragebogen bezüglich dem Status der Cyberattacken auf das PSN geschickt und Patrick Seybold, Sr. Director, Corporate Communications & Social Media von Sony postete heute eine Stellungnahme darauf beim amerikanischen Sony-Blog.
Kazuo Hirai, der Präsident der Company, schrieb die Antworten selbst und schickte sie ans Repräsentantenhaus zurück. Diese könnt ihr euch im Detail
hier ansehen.
Zusammenfassend sagte Sony dem Komitee, dass es vier Schlüsselprinzipien befolgt hat
1. Mit Sorgfalt und Vorsicht handeln
2. Veröffentlichen von relevanten Informationen, die verifiziert worden sind
3. Verantwortung für Verpflichtungen gegenüber den Kunden nehmen
4. Mit Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten
Außerdem informierte Sony dem Komitee mit diesen Sachen:
- Sony ist ein Opfer einer genauestens geplanten, sehr professionellen und hochentwickelten Cyberattacke.
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Die Angreifer haben eine Datei auf einem Sony Online Entertainment-Server hinterlegt, die "Anonymous" heißt und den Spruch "We are Legion" enthält.
- Am 25.April kam ein forensisches Team zu der Erkenntnis, dass private Daten von Nutzern gestohlen sein könnten. Am 26.April informierte Sony die Öffentlichkeit darüber.
- Bis heute haben die größten Kreditkarten-Unternehmen keine betrügerischen Transaktionen registriert, die ihrer Meinung was mit dem Angriff auf Sonys Server zu tun haben.
- Der Schutz von privaten Daten von Nutzern hat höchste Priorität. Außerdem ist es sehr wichtig, das Internet vor kriminellen Cyberattacken besser zu schützen. Zu diesem Anlass werden weltweit Länder und Firmen zusammenkommen um die Sicherheit von dem Handel im Internet zu garantieren und die Schutzmaßnahmen gegenüber Cyberattacken zu verstärken.
- Sony würde mehrere Schritte unternehmen um für zukünftige Attacken gewappnet zu sein. Dazu zählen das stärkere Verschlüsseln von Daten, das Aufspüren von bösartigen Eingriffen, unautorisierten Zugriffen und ungewöhnlichen Erscheinungen. Zusätzlich noch mehrere Firewalls, ein neues Rechenzentrum an einem unbekanntem Ort mit verstärkter Sicherheit und das Einstellen eines neuen Verantwortlichen für Informationssicherheit.
Sony würde außerdem US-Bürgern kostenlosen Schutz vor Identitätsdiebstahl zusprechen und stellt auch gleich sein "Welcome Back"-Programm vor. Das Programm besteht aus
a) kostenlosen Downloads
b) 30 Tage kostenlose Playstation Plus-Mitgliedschaft
c) 30 Tage kostenlosen Service für Music Unlimited- Abonnementen
d) Verlängerung der Playstation Plus- und Music Unlimited-Abonnements um die Anzahl der Tage, an denen diese Services nicht verfügbar waren.
Quelle:
US-Playstation-Blog