Die australische Regierung ist zu einer Übereinkunft bezüglich der Frage nach einer Einstufung von Videospielen für Erwachsene gekommen. Laut Regierungsvertretern wird die Einführung nur wenige Monate dauern, zuvor jedoch müssen die Richtlinien zur Einstufung von den entsprechenden Kommittees überprüft und verabschiedet werden.
Das System soll laut Bundesinnenminister Brendan O'Connor für die einzelnen Bundesstaaten freiwillig sein.
Bei der Abstimmung um die Einführung enthielt sich nur der Bundesstaat New South Wales, bei dem die Thematik noch im eigenen Kabinett aufgerollt werden soll. Jedoch wird dies den Einführungsprozess verlängern, da Veränderungen am Einstufungssystem von den zuständigen Ministern einstimmig verabschiedet werden müssen. Dies ist ein Rückschlag in der Einstufungsfrage, die im australischen Kabinett schon seit 2002 debattiert wird.
Der Bundesstaat South Australia und das Australian Capital Territory hingegen sind begierig darauf, das neue Einstufungssystem durchzudrücken, zur Not mit Unterstützung durch den Commonwealth. Besonders interessiert ist South Australia, die bereits vorgeschlagen haben, die Einstufung "MA 15+" in die Einstufung "R 18+" einfließen zu lassen und erstere aus dem System zu streichen.
Australien ist bis dato das einzige Territorium ohne Klassifikationsregeln für Spiele, die für Spieler ab 18 oder älter entwickelt wurden, weswegen es auch schwer ist, dort Spiele dieser Art zu erwerben.
Quelle: Gamespot Australia
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Kommentar: Mal sehen. Wenn die "MA 15+"-Klassifikation gestrichen wird, kann dies bedeuten, dass das australische Einstufungssystem für Videospiele deutlich schärfer wird als die hiesige USK, da es nur noch Spiele für Minder- und Volljährige geben wird.