Für alle Call of Duty-Fanboys düfte es im Moment so aussehen: "Stimmung, Lichtershow, Musik, Fanfare!". Denn
Electronic Arts scheint sich mit dem
Release von
Battlefield 3 ein Eigentor nach dem anderen zu schießen. Erst machen sie sich die PC-Gemeinde durch das Spy-Programm "Origin" zum Feind, und nun sind auch PS3-Besitzer auf Streit aus... vor allem auf Rechtsstreit.
Denn vor dem Erscheinen hat EA allen Sony-Konsolen-Besitzern versprochen, beim Kauf von Battlefield 3 ein kostenloses Examplar des
Battlefield 1943 als Bonus in Anspruch nehmen zu dürfen. Doch, und so dreißt muss man erstmal sein,
erst nach Erscheinen von Battlefield 3 wurde
über Twitter verkündet, dass dieser Bonus nun doch flöten geht.
Eine Frechheit in den Augen der Anwaltskanzlei Edelson McGuire, und Zack! wurde im Namen von verärgerten PS3-Besitzern eine Klage gegen den Publisher eingereicht, mit den Argumenten, man hätte das Ausfallen des Bonuses viel früher verkünden sollen, und dann auch über einen größer zugänglichem Wege, nicht etwa auf Twitter. Die härteste Anschuldigung sei hier aber, dass EA die Käufer in die Irre geführt hat, um mehr Exemplare des Spieles zu verkaufen. Somit liegt hier eine arglistige Täuschung seitens EA vor. Dass man als eine Art "Entschädigung" früheren Zugriff auf [!] kostenpflichtige Download-Inhalte bekommen hat, ist in diesem Fall für die Käufer keine vertretbare Alternative.
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